Zebra-Effekt? Nein danke! Und ein Kind braucht Sie auch keinen Zahn zu kosten ...

Sie treffen nicht jede werdende Mutti – die gefürchteten Schwangerschaftsstreifen, die durch die Dehnung der Haut bedingt sind. Besonders gefährdet ist der Bauch, aber auch an den Oberschenkeln und an den Brüsten können Streifen entstehen. Es kommt darauf an, wie elastisch Ihre Haut und wie fest Ihr Bindegewebe ist und ob Sie ungleichmäßig oder durchschnittlich stark zugenommen haben.



Vorbeugen können Sie durch spezielle Cremes, Salben oder Öle. Diese massieren Sie sanft ein, damit wird Ihre Haut elastischer und widerstandsfähiger. Ab dem 3. Monat mindestens einmal täglich, später kann es auch mehrmals am Tag notwendig sein. Durch das Eincremen juckt und spannt Ihre Haut nicht so sehr.

Zudem ist diese „Kurzmassage“ angenehm für Sie als Mutter – und wenn Sie sich etwas Gutes gönnen und wohl fühlen, tut das auch Ihrem Baby gut!



Und ein Kind braucht Sie auch keinen Zahn zu kosten ...

Zahnpflege jetzt noch intensiver


Das alte Sprichwort „Jedes Kind kostet einen Zahn“– was ist dran an den Weisheiten von früher? Nun, ganz so weit hergeholt ist die Sache nicht, denn durch die Hormonveränderungen am Beginn der Schwangerschaft wird das Zahnfleisch stärker durchblutet und aufgelockert. Es blutet häufiger schon beim Putzen, und Bakterien können dann leichter eindringen und eine Zahnfleischentzündung (Parodontose)hervorrufen.

Dann ist da natürlich noch das Problem der Übelkeit: Wenn Sie häufig erbrechen müssen, wird durch die Säuren der Zahnschmelz angegriffen.

Wer seine gesunden Zähne schützen will, muss daher sorgfältige Mundpflege betreiben. Sorgfältig und richtig putzen und mit Zahnseide reinigen – und zwar häufiger als sonst. Nach jeder Mahlzeit, und am besten auch, nachdem Sie erbrechen mussten. Mit Mundwasser bekämpfen Sie Bakterien im Mund und sorgen wieder für frischen Atem.



Planen Sie mindestens am Anfang und gegen Ende der Schwangerschaft je einen Zahnarztbesuch ein. Wenn Sie Beschwerden haben, z. B. Zahnfleischbluten, warten Sie natürlich nicht, sondern lassen sich gleich einen Termin geben.



Auch für die Zähne spielt die Ernährung eine Rolle



Nicht nur für die Zähne der Mama, sondern auch für gesunde Knochen und Zähne des Babys ist es wichtig, dass Sie genügend Vitamine und Mineralstoffe bekommen. Sie brauchen jetzt besonders viel Kalzium, Folsäure sowie die Vitamine A, C und E.

Als Faustregel kann man sagen, essen Sie:

  • wenig Süßigkeiten (Heißhungerattacken ausgenommen)
  • viel frisches Obst und Gemüse
  • Trinken Sie wenig oder gar keine zuckerhaltigen Getränke